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Luzerner.ch / Montag, 19. Oktober 2020 / Categories: Luzern, Photo, Video, 2020

Luzern ist näher beim Bundesplatz als man denkt

Die Veranstaltung Rendez-Vous in Bern zieht vielleicht weiter

Luzern ist näher beim Bundesplatz als man denkt

Zwei Gemeinsamkeiten gibts in Bern und Luzern: Den Bundesplatz.

In Luzern ein Platz, wo sich Autos im Rundumverkehr am Abend begegnen wenn viele unterwegs sind, mit Handzeichen den Weg in den Feierabend erkämpfen. In Bern, wo es im Sommer Wasserdüsen zur Abkühlung nach hitzigen Bundeshausdebatierdebatten gibt. 

Der Name ist gleich, die Wirkung etwas anders. Im Winter verwandelt sich der Platz in Bern in ein Freiluftkino für spectacle son et lumière Liebhaber. Seit 10 Jahren werden jedes Jahr Geschichten musikalisch und mit grossflächigen Bildern auf das Bundeshaus projeziert. Nur dieses Jahr scheint es, als ob es nicht mehr weiter geht. Die Stadt Bern hat den Beitrag mit 180'000 Franken auf Eis gelegt.
 

Eine Chance für die Leuchtenstadt Luzern

Da war doch ein Projekt im Jahr 2017 geplant, inkl. einer Testinstallation, die Kapellbrücke zu illuminieren. Zum damaligen Blog Post Realisiert wurde es nicht, dafür wurde das LiLu geboren. Anlässlich des Luzerner Fest 2017 gabs am Torbogen vor dem Bahnhof eine Lichtshow (Videos ansehen 1  2  3  )
Folgt nun nach "Jeder Rappen zählt" ein neuer Grossevent, der von Bern nach Luzern auswandert? Liest man sich durch die helvetische Presse, stehen Aussagen im Raum wie


"In Bern seien für sie die drei Punkte Licht, Musik und eine Story dahinter zentral, dies fehle ihr in Luzern noch." sagt die Creatorin des Rendez-vous Bundesplatz, Brigitte Roux im Artikel vom Anzeiger Luzern.

 

Liest man in den Zürcher Regionalzeitungen, «Luzern hat schon Interesse angemeldet», verrät sie. Doch Gedanken darüber, wie es in Zukunft weitergehe, will sie sich erst nach dem diesjährigen «Rendez-vous Bundesplatz» machen.

 

auf nach Bern - ein Besuch der 2020 Vorstellung 

 



Ein Besuch in Bern, am Tag nach der Premiere. Drei Besucher-Sektoren sind auf dem Bundesplatz eingezäunt. Jeweils 300 BesucherInnen sind erlaubt. Sektor B ist der Beste. Man steht direkt vor dem Bundeshaus und bekommt die Show in einer 180 Grad Sicht vorgeführt. Dass nicht nur das Licht zählt, erfährt der Besucher spätestens bei den Toneffekten, die vom Ständeratsbalkon auf die Besucher herunter rieseln. Platz hat es genug. Vorbei sind die Zeiten, als man nach der Vorstellung glücklich war, dass nur 2 - 3 Besucher oder Kinder über das Stativ mit Camera gestolpert sind. Mit drei Vorstellungen pro Abend unter der Woche und Do und Sa noch eine mehr, sind die Besuchsströme dieses Jahr anders organisiert. Man registriert sich für's Contact Tracing, bekommt einen QR Code und zeigt diesen bein Eintritt. Kosten für den Eintritt: 0 CHF. Nach der Vorstellung verlässt man den Platz über die Seitengassen. Gedränge gibts keines.900 anstatt 10'000 Augenpaare haben eine 30 minütige Show genossen. 

 

 

 

Auf dem Bundesplatz wird es ruhig, das Stativ wieder zusammen schieben. Vielleicht war es das letzte Mal in Bern. Das nächste Rendez-Vous ist vor den grossen abgedeckten Fenster des KKL Luzern oder an der Reuss wie damals am Altstadtfest in den 90er Jahren?  

 

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