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Luzerner.ch / Dienstag, 28. August 2018 / Categories: Luzern, Photo, 2018

Ein musikalisches Feuerwerk der TotenHosen auf der Luzerner Allmend

Ein Konzert mit mehr als 50'000 Zuschauer

Ein musikalisches Feuerwerk der TotenHosen auf der Luzerner Allmend
Zehn Minuten nach Konzertende fahren zwei schwarze Limusinen hinter der Bühne Richtung Allmend-Turnhalle. Voraus eilend ein Kamerateam inkl. Tonmeister. Die 50'000 Zuschauer, die gerade das Konzert genossen haben, sehen nichts vom Abgang. Eins ist klar, die TotenHosen gehen jetzt nicht in den Sedel. Sie waren schon am Morgen dort, haben sie im Radio Interview von Spitalradio LuZ erzählt.


 
Nach zwei Jahren ist Luzern der Gastgeber, für das grosses Konzert der TotenHosen, in der Schweiz. Was heisst denn gross:

 

  • Die Stahlkonstruktion der Bühne ist 65 Meter hoch, 17 Meter tief und 19 Meter hoch
  • Die Bühne ist ca. 250 Tonnen schwer und in 12 Lastwagen angeliefert
  • Zusätzlich wurden ca. 40 Tonnen Material für Licht, Ton und Video in die Bühne gehängt
  • Fast 50'000 m2 und 550 Toiletten sind aufgestellt

 

 

Für Luzern eine Herausforderung. Der Buschauffeur der zurück an den Bahnhof fahren muss, schlängelt sich durch das Verkehrswirrwar. Bei der Pilatusplatz Kreuzung fragt er seinen Begleiter, wo er jetzt hinfahren soll. Heute darf er über die Kreuzung fahren und via Bahnhofstrasse die nächsten wartenden Gäste abholen. Beim Halt in der Bahnhofstrasse vergisst er dann die Türen zu öffnen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Eingang für alle 

 
Durch diesen Eingang werden 100'000 Beine gehen. Mindestens! Für viele heisst das etwas Geduld und anstehen. Oder man wartet bis das Konzert beginnt wie die Dame mit der gelben Regenjacke und den roten Regenstiefel. Sie läuft einfach durch, wie sie mir erzählt, und der Türsteher mit schwäbischen Akkzent meint: "Sie haben alles richtig gemacht!" 
 
 
 
 
 
 
 
Zurück zum Nachmittag. Die Warteschlangen werden länger und die Leute lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Es ist ja noch viel Zeit bis das Konzert beginnt.

In der Turnhalle auf der Allmend istdder  Backstage Bereich eingerichtet. Eintritt nur mit grünem Bändel. Die ältere Halle ist mit neuem Boden und Teppich ausgelegt. Food-Corner, diverse Büros und Interview Räume stehen bereit. Hier ist der Ort, wo sich die Band vor und nach dem Konzert aufhält. Die Fahrer der Omnibusse, die mit der ganzen Band angereist sind, dösen in ihren acht Gefährten auf dem Vorplatz. Drinnen ist es ruhig.
 

Jetzt steht das Interview an 

Hören wir rein. Ist es der erste Besuch in Luzern?  

 


Bald wird das Konzert starten. Fast alle Tickets sind verkauft. Und jene, die nicht rein wollen oder kein Ticket haben, platzieren sich auf den den Seiten, erhaschen einen Blick und posten es gleich auf Instagram.

"Die Party läuft auch ausserhalb des offiziellen Geländes.
Auf dem Hundeweg neben der Kaserne, wo über 100 Neugierierige zuschauen."

Die Antwort blieb nicht aus: "Rappenspalter hämmer dene amigs gseid."
 

Auf dem Kreisel vor der Festhalle ist das Gedränge, gegenüber vor zwei Jahren, nicht gross. Das Wetter hat sich pünktlich zu Konzertbeginn von kühl auf nass geändert.
 
 
 
 
 
Die Party darf steigen.
 
Und wie fährt man am schnellsten zurück in die Stadt Luzern? Man spaziert zum Bahnhof Mattenhof. Steigt in den Zug der Richtung Allmend fährt und ergötzt sich an den wartenden Fans im Tiefbahnhof Allmend Luzern, die dichtegedrängt auf den Zug warten.

Das Paar im Zug vis-a-vis nimmt seinen SBB Fahrplan App (Notizzettel mit Abfahrzeiten) hervor und sucht sich den Anschlusszug Richtung Sursee. Nicht nur der Akku vom Handy scheint leer zu sein, sie sehen auch etwas müde aus. So ein Konzert kann eine richtige Herausforderung sein.
 
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